Krebsfrüherkennung

Eine Krebserkrankung kommt nicht angeflogen wie ein grippaler Infekt. Eine Krebserkrankung entwickelt sich über Jahre, ausgehend von einer nicht mehr ausreichenden Selbstkontrolle der Körperzellen. Wir können Ihnen helfen, Ihre Zellen gesund zu erhalten und frühe Erkrankungsstadien zu erkennen.

Neben den Vorsorgeleistungen der gesetzlichen Krankenkassen können Sie mehr für Ihre persönlich Vorsorge beitragen.

Etwa die Hälfte aller Tumoren zeigt einen erhöhten Zuckerstoffwechsel, der dazu führt, dass Tumoren Metastasen bilden und resistent werden gegen Strahlen- und Chemotherapien. Der in vivo Nachweis dieser Tumoren war bisher nur mit einer aufwendigen, bildgebenden radioaktiven Methode (FDG-PET) möglich. Mit Hilfe eines neu entwickelten Tests lässt sich erstmals über eine Blutuntersuchung feststellen, ob ein Tumor eine erhöhte Zuckeraufnahme aufweist und damit Therapieresistenzen in sich trägt.

Der Bluttest basiert auf einer neuen Technologie, bei der erstmals die Aufnahme (Phagozytose) von Tumorzellen durch Fresszellen für die Charakterisierung von Tumoren genutzt wird. Mit Hilfe einer Laser-basierten Detektion tumorspezifischer Proteinstrukturen durch Antikörper steht eine sehr sensitive und spezifische Tumordiagnostik zur Verfügung. Da bei diesem Verfahren eine Epitop-Detektion in Monozyten durchgeführt wird, wird dieses neue und innovative Verfahren als EDIM-Technologie bezeichnet.

Diese Blutuntersuchung ist im Rahmen einer Immunphänotypisierung bei bestehender Tumorerkrankung (z.B. bei Verdacht auf Therapieresistenz) eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen; als Screeninguntersuchung - noch - nicht.

Zur nichtinvasiven Diagnostik bei Patienten mit bösartigen Hauttumoren, vor allem mit Melanomen, hat sich die Auflichtmikroskopie in den vergangenen Jahren zu einem der führenden Verfahren entwickelt.

Dermatoskopie trägt zahlreiche Synonyma. In den deutschsprachigen Ländern wurde die Methode als „Auflichtmikroskopie“ oder „Epilumineszenzmikroskopie“ (ELM) bekannt. Durch die internationale Verbreitung ist heute der Begriff Dermatoskopie, in fälschlicher Vereinfachung zunehmend auch „Dermoskopie“ üblich. Ungeachtet der terminologischen Probleme hat sich die Methode besonders in Europa als wesentliches Hilfsmittel zur Frühdiagnose von pigmentierten Hautveränderungen durchgesetzt.

Die zusätzliche Verwendung der Dermatoskopie bei der Suche nach Melanomen hat zwei positive Effekte:

  • Als Unterstützung der Untersuchung mit dem bloßen Auge verbessert die Dermatoskopie die diagnostische Sicherheit und erlaubt es, eine größere Anzahl von frühen und deshalb heilbaren Melanomen zu erfassen.
  • Andererseits ermöglicht es die Dermatoskopie auch, den Anteil der fälschlich als Melanome diagnostizierten gutartigen Hautveränderungen zu senken und damit unnötige Eingriffe zu vermeiden.

Die Dermatoskopie ist eine Persönliche Gesundheitsleistung, die im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen (EBM) weder für Hautärzte noch für Hausärzte enthalten ist. Sie kann als Vorsorgeleistung, aber auch bei konkretem Verdacht, nur als Selbstzahlerleistung nach GOÄ angeboten werden. Die reine Untersuchung dauert circa 1/2 Stunde, zuzüglich werden Zeiten zur Bildauswertung und der anschließenden Besprechung benötigt. Der Steigerungsfaktor ergibt sich aus dem Aufwand der Untersuchung und liegt in der Regel zwischen 1,0 und 2,3 (70 bis 155 Euro); in Ausnahmefällen ist aber auch eine Steigerung bis zum 3,5-fachen Satz möglich.

Eine Ernährung, die Krebs sicher auslöst, verhindert oder gar heilt, gibt es nicht. Aber es gibt Faktoren in unserer Ernährung, die dazu beitragen können, ob sich Krebs entwickelt oder nicht.

Krebszellen haben einen anderen Stoffwechsel als gesunde Zellen. Nur wenn sie genügend Zucker erhalten, können sie wachsen und sich im Körper ausbreiten. Gleichzeitig entwickeln sie dabei Abwehrmechanismen, die sie vor Angriffen des körpereigenen Immunsystems ebenso schützen wie vor herkömmlichen medizinischen Behandlungsmethoden. Die richtige Ernährung hilft, die aggressiven Krebszellen "auszuhungern" und wieder empfindlich zu machen für Chemotherapie und Bestrahlung: Durch eine deutliche Reduktion der Kohlenhydrate gerät der Zuckernachschub ins Stocken. Gesunde Fettsäuren und hochwertiges Eiweiß liefern reichlich Energie, die die Krebszellen nicht für sich nutzen können. Gleichzeitig unterstützen natürliche Pflanzenstoffe aus der Nahrung den Körper im Kampf gegen den Krebs. Dr. rer. nat. Johannes F. Coy zeigt in seinen Büchern, wie Sie sich abwechslungsreich ernähren und den Krebszellen ihre Nahrungsgrundlage entziehen.

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